Die "Abenteuerlust", möglichst viele Juden zu retten. KURIER-Gespräch mit dem "Shoah"-Regisseur Claude Lanzmann über seinen Film "Der Letzte der Ungerechten" und Ex-Rabbiner Murmelstein.

22. November 2013 11:29

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Die "Abenteuerlust", möglichst viele Juden zu retten. KURIER-Gespräch mit dem "Shoah"-Regisseur Claude Lanzmann über seinen Film "Der Letzte der Ungerechten" und Ex-Rabbiner Murmelstein.

Der Filmtitel stammt von Benjamin Murmelstein. Er selbst nannte sich – in Anlehnung an den jüdischen Roman „Der Letzte der Gerechten“ -– mit leiser Ironie „Der Letzte der Ungerechten“. Unter diesem Namen präsentierte „Shoah“-Regisseur Claude Lanzmann heuer in Cannes seine knapp vierstündige Doku (derzeit im Kino).

Schon 1975 war der heute 87-jährige Lanzmann nach Rom gereist, wo er Murmelstein eine Woche interviewte. Elf Stunden Material entstanden, in denen er den umstrittenen Murmelstein zu seiner Rolle im Holocaust befragte. Der ehemalige Wiener Rabbiner gilt als einzig Überlebender der „Judenältesten“: So...

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