Buch Wien 2013 eröffnet: Sibylle Lewitscharoff kritisiert Amazon

20. November 2013 21:47

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Buch Wien 2013 eröffnet: Sibylle Lewitscharoff kritisiert Amazon

“Amazon bezahlt keine Steuern in den Ländern, in denen dieser widerliche Club eine Menge Geld verdient, er bezahlt seine Angestellten empörend schlecht, ruiniert die Buchhändler und zunehmend auch die Verlage.” Mittlerweile gebe es in manchen Stadtteilen von Rom, wo die 59-jährige gebürtige Stuttgarterin derzeit als Stipendiatin der Villa Massimo lebt, keine Buchhandlung mehr. “Das, mit Verlaub, ist eine ziemlich scheußliche neue Welt. Sollte es mir vergönnt sein, den Tod dieser verhassten Firma noch zu erleben – was leider nicht sehr wahrscheinlich ist – werde ich mit einem Jubelruf auf den Lippen ins Grab sinken”, so die Autorin in dem der APA vorliegenden Redemanuskript.

“Ebenso katastrophal wie die mir verhasste Firma sind tumbe neue politische Gruppierungen, deren oberstes Ziel es ist, die Urheberrechte zu schleifen und gleich alles kostenlos ins Netz zu stellen”, so Lewitscharoff, für die ein Leben ohne Bücher “nicht vorstellbar” ist. Obwohl sie persönlich die tr...

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