Kulterer will vor Gericht in die Offensive gehen. Der Ex-Hypo-Vorstand wird sich am Dienstag nicht schuldig bekennen.

26. November 2013 07:29

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Kulterer will vor Gericht in die Offensive gehen. Der Ex-Hypo-Vorstand wird sich am Dienstag nicht schuldig bekennen.

Im Klagenfurter Strafprozess um die Causa Vorzugsaktien II der Hypo Alpe Adria Bank will am Dienstag Ex-Hypo-Vorstand Wolfgang Kulterer die Hauptrolle spielen. „Er wird eine umfassende Darstellung abgeben und sich nicht schuldig bekennen“, kündigen seine Verteidiger Rüdiger Schender und Dieter Böhmdorfer an. Nach dem Geständnis von Ex-Hypo-Leasing-Chef Josef Kircher, dass allen Hypo-Vorständen die Problematik der geheimen Nebenabsprachen (Put-Optionen) mit den Vorzugsaktionären bewusst gewesen sei, hat Kulterer Erklärungsbedarf. „Das Geständnis Kirchers ist für uns nicht nachvollziehbar“, kontern Schender und Böhmdorfer. Mit den Feinheiten des Bankwesengesetzes wollen sie Kulterers Verteidigungslinie untermauern, dass die geheimen Put-Optionen keinesfalls „eigenkapitalschädlich“ waren, wie die Anklage behauptet.

Sie holen sich dazu Schützenhilfe vom Wirtschaftsuni-Professor und Bankwesengesetz-Experten Leo Chini. „Wesentlich ist, dass die Put-Optionen nicht von der Hypo Leasing Holding, der Emittentin der Vorzugsaktien, gegeben wurden, sondern von der Hypo Bank International“, sagt Chini. „Die Aktien waren ...

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